KI-Agenten
Eigene KI-Agenten: Aufgaben abgeben, Entscheidungen behalten
Ein KI-Agent ist ein Programm, das eine Aufgabe in mehreren Schritten selbstständig erledigt: Daten holen, bewerten, einen Vorschlag machen. Je nach Einstellung handelt er danach selbst oder wartet auf Ihre Freigabe. In einer eigenen App übernimmt er wiederkehrende Arbeit.

Kurzfassung
- Was ein Agent ist
- Ein Programm, das eine Aufgabe in mehreren Schritten selbstständig erledigt und je nach Einstellung auf Ihre Freigabe wartet.
- Wofür er taugt
- Wiederkehrende Aufgaben nach Zeitplan oder Auslöser, etwa Rückrufe zusammenstellen oder E-Mails einordnen.
- Was bei Ihnen bleibt
- Je verbindlicher eine Aufgabe, desto wichtiger ist die Freigabe durch einen Menschen.
Was Agenten in eigenen Apps tun können
Agenten lohnen sich bei Aufgaben, die oft vorkommen, klaren Regeln folgen und trotzdem ein wenig Urteilsvermögen brauchen – etwa beim Einordnen einer E-Mail.
- 07:00Start nach Zeitplan – jeden Werktag
- 07:00Liest Kundenliste und Wiedervorlagen
- 07:01Findet 4 Rückrufe für heute, 1 davon überfällig
- 07:01Schlägt vor: Erinnerung an Muster GmbH senden wartet auf Freigabe
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Zeitplan
Aufgaben regelmäßig erledigen
Jeden Morgen, jeden Freitag, zum Monatsende: Der Agent startet zu festen Zeiten, etwa um überfällige Wiedervorlagen zusammenzustellen.
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Auslöser
Auf Ereignisse reagieren
Eine neue E-Mail, ein neues Formular, ein neuer Datensatz: Der Agent beginnt, sobald etwas passiert.
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Freigabe
Vorschläge zur Freigabe vorlegen
Der Agent bereitet vor – einen Angebotsentwurf, eine Antwort, eine Rechnung. Sie entscheiden, ob das Ergebnis so hinausgeht.
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Ordnen
Daten aufbereiten
Eingänge lesen, einordnen, Angaben herausziehen und in die richtige Liste übertragen.
Beispiele aus dem Betriebsalltag
Zu jedem Anwendungsfall eine Aufgabe, die ein Agent übernehmen könnte – und die Entscheidung, die bei Ihnen bleibt.
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Jeden Werktag, 7 Uhr
Kunden verwalten
Der Agent: Stellt zusammen, wen Sie heute anrufen wollten, und markiert überfällige Wiedervorlagen.
Sie entscheiden: Wen Sie anrufen und was Sie notieren.
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Neue Anfrage im Postfach
Angebote schreiben
Der Agent: Legt einen Angebotsentwurf mit passenden Positionen aus der Preisliste an.
Sie entscheiden: Preise, Nachlässe und ob das Angebot verschickt wird.
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Am Vortag, 16 Uhr
Termine planen
Der Agent: Bereitet Erinnerungen für die Termine des nächsten Tages vor.
Sie entscheiden: Welche Erinnerungen hinausgehen.
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Zum Monatsende
Arbeitszeit erfassen
Der Agent: Meldet fehlende oder auffällige Buchungen, etwa ein vergessenes Ausstempeln.
Sie entscheiden: Wie Lücken korrigiert werden.
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Neue E-Mail
E-Mails sortieren und beantworten
Der Agent: Ordnet die Nachricht einem Thema zu und schreibt einen Antwortentwurf.
Sie entscheiden: Ob die Antwort so hinausgeht.
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Auftrag erledigt
Rechnungen vorbereiten
Der Agent: Stellt einen Rechnungsentwurf aus Auftrag und erfassten Stunden zusammen.
Sie entscheiden: Prüfung und Versand – mit fachkundiger Stelle bei steuerlichen Fragen.
Beispiele zur Veranschaulichung. Was ein Agent in Ihrer App tatsächlich tut, legen Sie fest.
Was es heute gibt
Was Cortexion dafür anbietet
Die folgenden Angaben stammen von den Seiten von Cortexion, Stand 10. Oktober 2026. Wie das im Einzelnen mit Ihrer App zusammenspielt, klären Sie am besten direkt mit Cortexion.
- Im Chat beschrieben
-
Assistenten – so heißen die Agenten bei Cortexion – beschreiben Sie im Chat, statt sie zu programmieren. Dabei fragt Cortexion nach, wo ein Mensch zustimmen muss, zum Beispiel ab welchem Auftragswert.
Quelle: Assistenten
- Probelauf vor dem Start
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Vor dem Scharfschalten sehen Sie den Plan im Klartext und einen Probelauf, der nichts schreibt.
Quelle: Assistenten
- Zeitplan und Auslöser
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Automatisierungen starten per Zeitplan, Webhook, E-Mail-Eingang, neuem CRM-Objekt oder von Hand.
Quelle: Automatisierungen
- Nachvollziehbar
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Jeder Lauf wird protokolliert: Eingaben, Ergebnisse, Kosten und Dauer. Änderungen werden als Version gespeichert und lassen sich zurücknehmen.
Quelle: Automatisierungen
- Rechte bleiben
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Ein Assistent sieht nichts, was die Person nicht auch selbst sehen dürfte.
Quelle: Assistenten
Grenzen: Was Agenten nicht übernehmen sollten
Agenten führen aus, was Sie beschrieben haben. Zuverlässig sind sie dort, wo der Ablauf klar ist. Fehleranfällig werden sie dort, wo auch Sie selbst lange überlegen müssten.
Deshalb gilt: Je verbindlicher eine Aufgabe, desto wichtiger die Freigabe durch einen Menschen. Ein guter Start ist ein Agent, der nur vorschlägt – und erst nach einigen Wochen Erfahrung mehr selbst erledigt.
Darauf sollten Sie achten
- Ein Agent kann sich irren: falsch einordnen, etwas übersehen oder Angaben erfinden. Was nach außen geht oder verbindlich ist, geben Sie vorher frei.
- Jeder Lauf kostet Rechenleistung. Wie sich viele Läufe summieren, zeigt der KI-Kosten-Rechner.
- Geben Sie einem Agenten nur Zugriff auf die Daten, die er für seine Aufgabe braucht.
- Entscheidungen über Menschen, etwa über Bewerbungen oder Kündigungen, gehören nicht allein in die Hand eines Agenten.
- Schreibt ein Agent Ihren Kundinnen und Kunden, sollte erkennbar sein, dass eine KI beteiligt ist; je nach Fall ist das vorgeschrieben. Das ist keine Rechtsberatung.
- Ein Agent ersetzt keine Zuständigkeit: Jemand im Betrieb verantwortet, was er tut.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Agent, Automatisierung und Chatbot?
Ein Chatbot antwortet, wenn Sie ihn fragen. Eine Automatisierung führt feste Schritte nach einer Regel aus. Ein Agent verbindet beides: Er startet nach einem Auslöser und entscheidet innerhalb der Schritte selbst, etwa wie eine E-Mail einzuordnen ist.
Was Agenten heute im Betrieb leisten, wo ihre Grenzen liegen und wie Sie sie einführen, vertieft der Beitrag KI-Agenten im Betrieb.
Darf ein Agent selbst E-Mails verschicken?
Technisch ist das möglich, wenn Sie es erlauben. Für den Anfang empfehlen wir, Nachrichten nach außen erst nach Ihrer Freigabe zu senden. Wie eine App für E-Mails aussieht, zeigt der Anwendungsfall E-Mails sortieren und beantworten.
Was kostet ein Agent im laufenden Betrieb?
Das hängt davon ab, wie oft er läuft und wie viel Text das KI-Modell dabei liest und schreibt. Mit dem KI-Kosten-Rechner schätzen Sie das ab.
Bei Cortexion enthalten die Lizenzen ein monatliches Kontingent an Tokens; die Stufen stehen auf der Preisseite von Cortexion.
Kann ein Agent mit meinen bestehenden Programmen arbeiten?
Das hängt von den Programmen und ihren Schnittstellen ab. Welche Anbindungen Cortexion anbietet, steht auf der Seite Integrationen. Klären Sie vorab, ob Ihr Programm dabei ist.
Passend dazu
- KI-Kosten-RechnerWas kosten die Läufe eines Agenten im Monat? Rechnen Sie mit aktuellen Modellpreisen nach.
- KI-App-Builder prüfenCheckliste: Datenhoheit, Rechte, Export, Kosten, Hosting und Support.
- Software mit KI erstellenVon der Idee zur eigenen Unternehmenssoftware: Ablauf und Beispiele.
- App ohne ProgrammierenWas No-Code kann, was der Chat anders macht und wo die Grenzen liegen.
Welche Aufgabe würden Sie zuerst abgeben?
Beschreiben Sie eine wiederkehrende Aufgabe aus Ihrem Betrieb. Auf der Seite von Cortexion sehen Sie, wie Assistenten und Automatisierungen sie übernehmen.